Mehrere Milliarden Euro sollen in den kommenden Jahren bei den wohngeldberechtigten Menschen gekürzt, der Kreis der Bezieher um fast 400.000 Haushalte eingeschränkt werden.
Die Debatte zur Kürzung des Wohngelds im Bundestag wurde bewusst in die Tiefe der Freitagnacht des 9. Oktober 2026 gelegt und fand außerhalb der Öffentlichkeit statt. Nachts um halb eins besprach also der Bundestag vor ausgedünntem Plenum Kürzungen beim Wohngeld, die Millionen Haushalte in Deutschland treffen. Von den angestrebten Kürzungen sollen laut Wohnungsministerium alle bisherigen Empfänger betroffen sein. Rund ein Drittel der bisherigen Haushalte die Wohngeld beziehen (2024 waren es rund 1,24 Millionen Haushalte) erhalten künftig gar kein Wohngeld mehr.
Während Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) erst Anfang Oktober im Bundestag erneut 140 Milliarden für seinen Wehretat eingefordert hatte, sollen beim Wohngeld bei Bund und Ländern im kommenden Jahr 1,5 Milliarden und im darauffolgenden Jahr rund zwei Milliarden Euro eingespart werden. Wohngeldkürzung als Nacht-und-Nebel-Aktion im Bundestag weiterlesen












