Die Mitgliederversammlung der Deutschen Journalisten Union (dju) in der Gewerkschaft Verdi hat mit großer Mehrheit einen Antrag angenommen, der die dju-Bundesspitze und Verdi auffordert, sich für die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen den Journalisten Hüseyin Dogru einzusetzen. Bisher hatte noch keine nennenswerte Gliederung einer Gewerkschaft öffentlich Solidarität mit Dogru bekundet.
Mit den am 20. Mai 2025 vom Rat der Europäischen Union gegen den Journalisten Hüseyin Doğru verhängten Sanktionen wurden Maßnahmen ergriffen, die erhebliche Auswirkungen auf dessen berufliche und wirtschaftliche Existenz und auf seine Familie mit drei kleinen Kindern haben. Die EU-Sanktionen umfassen eine Sperrung der Konten, das Einfrieren seines Vermögens und den Entzug der Reisefreiheit. Zwischenzeitlich waren auch die Konten der Ehefrau sowie der Mutter von Hüseyin Doğru gesperrt. Im wird vorgeworfen, russische Propaganda zu unterstützen. Ein Verfahren gab es nicht. Die Sanktionen wurden freihändig vom EU-Rat ausgesprochen.
Der angenommene Antrag lautet nach Angaben von Florian Warweg, Redakteur der „Ostdeutschen Allgemeinen“, der einer der beiden Initiatoren des Antrags war: Mitgliederversammlung der Deutschen Journalisten Union (dju) in der Gewerkschaft ver.di fordert dju-Bundesspitze und ver.di auf, sich für die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen den Journalisten Hüseyin Dogru einzusetzen weiterlesen












